Offene Tabakdosen vakumieren

Hallo Pfeifengenießer,

solltet ihr im Besitz eines solchen Vakumiergerätes sein

IMG_0463n

könnt ihr bereits geöffnete Dosen wieder vakumieren.
Dazu gebt ihr die Tabakdose einfach in die spezielle Vakuum-Dose und erzeugt in dieser ein Vakuum.
Wenn ihr nun die Tabakdose wieder entnehmt, werdet ihr feststellen, dass auch diese wieder ein Vakuum gezogen hat.

Für alle die, die gerne und häufig neue Tabake kaufen, aber mit dem Probieren nicht warten wollen, bis die offene(n) Dose(n) leer sind, könnte dies unter Umständen interessant sein. Oder aber auch für Tabake, die man nur sehr selten raucht. Bei mir ist zum Beispiel der Peterson Irish Flake so ein Tabak.

Einschränkung: Funktioniert leider nur bei den runden Dosen! Aber leere, runde Tabakdosen kann man ja auch auswaschen und aufbewahren und somit eckige Dosen ersetzen.
Allerdings bezweifle ich, dass sich die Anschaffung, nur zu diesem Zweck, lohnt.
Wir haben das Gerät angeschafft, weil wir jedes Jahr viel frisches Obst und Gemüse aus dem, gemeinsam mit meinen Eltern bestellten, Nutzgarten einfrieren.
Der Rest war pure Neugier und ist für mich eine positive Nebenwirkung.

Über Bernd Kohl (70 Artikel)
Skype: berndk72

5 Kommentare zu Offene Tabakdosen vakumieren

  1. Warum es bei eckigen Dosen nicht funktioniert ? Weil der Deckel im Gegensatz zu den runden Dosen mit Schraubverschluß nur mehr oder weniger dicht aufliegt. Es könnte klappen, wenn man die eckige Dose vor dem Vakuumieren mit einem Tesafilm umwickelt, so daß der Deckel so fest mit der Gummidichtung auf die Dose gepresst wird, wie bei den runden Dosen, wenn man sie fest zuschraubt.

    Alternativ kann man die eckige Dose auch in eine größere runde Dose geben und erst dann vakuumieren. Die kleinen eckigen Flakedosen passen z.B. gut in die 100g Runddosen, teils auch schon in die 50er.

    Gegen die Methode mit dem Folien-Vakuumieren spricht nur, daß man jedesmal, wenn man wieder eine Füllung von dem Tabak entnehmen will, die Folie aufschneiden muß. Bei der Dosenmethode genügt wie bei den Originalverschlossenen eine Münze. Danach kann man die Dose wie beschrieben immer wieder „entlüften“. Sogesehen kann sich das Vakuumiergerät über die Zeit schon rentieren. Für mich ist es die beste Methode und die Anschaffung ist soo teuer auch nicht.

  2. Interessante Methode, finde ich gut. Die Sorge um die Frische des Tabaks ist beim gemeinen Pfeifenraucher ja eine allgegegnwärtige. Ich habe diesbezüglich dieser Tage auch noch eine ganz pfiffige Lösung gefunden, die ich hier bei Gelegenheit mal vorstellen werde…

  3. Hi,
    das ist eine einfache und witzige Methode, danke.
    Warum gehen eckige Dosen nicht?

    Ein paar zusätzliche Anmerkungen von mir. Ich habe als Tabak-Sammler sehr viele Tabake offen, daher habe ich auch die Vakuumierung ausprobiert. Ich habe einen Teil des Tabaks in die Folie gefüllt und direkt darin vakuumiert. Das geht wirklich sehr einfach und gut. Diese Päckchen lagere ich dann in der Gefriertruhe. Die Haltbarkeit ist dadurch sehr sehr hoch, wahrscheinlich mehrere Jahrzehnte.
    Ziemlich sicher kann man auch einfach die gesamte Dose in die Folie packen und vakuumieren.
    Für mich als Sammler spricht aber inzwischen bei allem dagegen, daß ich dadurch keinen sofortigen Zugriff (Artwork der Dose und des Tabaks an sich) mehr habe. Daher bewahre ich den Tabak einfach in grossen Lock&Lock Kisten auf. Die sind annähernd luftdicht und das hat sich bisher bewährt.

    Gruß

  4. Hallo Bernd,
    Wir haben das immer mit einweckgläser gemacht also mit eiem Großen Topf wasser rein und kochen lassen….

    Es gibt doch auch die möglichkeit es in so Folien einzuschweißen. Das würde mich persönlich interesieren. Denke Bernd hat nichts dagegen wenn auch hier darüber geschrieben wird.

    viele Grüße
    Moritz

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.