Mac Baren Halberg – Red Label und Yellow Label

Da ich beide Tabake jeweils als Probe erhalten habe (Danke ans Tabakhaus Büttner!), entfällt Dosen- und Tabakbild zugunsten eines Links zum Shop von Tabak-Heinrich.

Eine ausführliche Beschreibung der Red Label Variante findet sich außerdem in einem Blog.

Mein Eindruck ist: Nein danke.

Der Yellow Label ist ein guter Vanilletabak mit eher dezenterem Vanille-Aroma. Tabak schmeckte ich trotzdem maximal die letzten 10 Minuten. Wenn ich „richtig“ Vanille möchte, greife ich definitiv lieber zum John Aylesbury Vanilla oder – ebenfalls aus dem Hause Mac Baren – dem bekannten Vanilla cream loose cut. Falls nur ein „vanilliger Begleiter“ zum Tabakgenuss gesucht ist, lautet meine Empfehlung ganz klar Virginia Sunset.
In Anbetracht des wahrhaft stattlichen Preises von 25 € für 100g ist die Entscheidung nicht schwer. Auch dieser preiswerte Vertreter der Vanilletabake ist für meinen Geschmack besser. Die Basis von dem Halberg-Tabak ist sicherlich OK, Abbrand ist entspannt und eher trocken.

Der Red Label ist für meinen Geschmack einfach nur furchtbar! Den Vergleich in Nics Blog mit Traubenzucker finde ich sehr passend. Nun mag ich zugegebenermaßen keinen Traubenzucker… Wer welchen mag, sollte aber dann doch vielleicht eher eben diesen lutschen und seine Pfeife mit einem Tabak füllen, der auch wenigstens ein bisschen nach Tabak schmeckt.
Fans vom BiBo-„Tabak“ (Fanta und nimm2-Bonbons im Quadrat) können hier allerdings bedenkenlos zugreifen! 🙂
Es stellt sich auch bis zum Schluss kein Tabakgeschmack ein und die extreme, klebrige Süße bleibt konstant bis zum Schluss (wer dies als Qualitätskriterium sehen möchte: ist erfüllt!). Zugute halten möchte ich dieser Mischung, das sie stärkeres Ziehen nicht besonders übel nimmt und keinen Zungenbrand auslöst – auch wenn ich tapfer bis zum Schluss durchgehalten habe, sehnte ich nachher doch das Ende der Füllung herbei… 😉

Beide Tabake rauchte ich mit 9mm-Aktivkohle-Filter.

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